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Benutzerorientierte Gestaltung interaktiver Systeme nach DIN EN ISO 13407 |
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Norm für den Software-Entwicklungsprozess Die Norm DIN EN ISO 13407 (1999) beschreibt einen benutzerorientierten Prozess der Gestaltung interaktiver Systeme, der auf das Ziel der Gebrauchstauglichkeit der entwickelten Software ausgerichtet ist. Alle am Projektgeschehen beteiligten Aufgabenbereiche und Personengruppen sowie eine Vielzahl aus Sicht der Norm notwendiger Projektaktivitäten werden dort vorgestellt. Diese auf den Prozess der Software-Entwicklung abzielende Norm ergänzt die inhaltlichen Vorgaben zur Software-Ergonomie aus der Normreihe DIN EN ISO 9241. Die inhaltlichen Vorgaben für sich sind nicht ausreichend, um Gebrauchstauglichkeit zu gewährleisten. Allein die Normteile 12 bis 17 enthalten über 500 Gestaltungshinweise, deren Umsetzung eine komplexe Aufgabe darstellt, die nur in einem gut organisierten Prozess zu bewerkstelligen ist. Auf Grund des unterstellten Kausalzusammenhangs zwischen Produkt- und Prozessqualität soll die DIN EN ISO 13407 über eine Verbesserung der Prozessqualität einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Produktqualität im Sinne von Gebrauchstauglichkeit leisten. Die Norm propagiert ein Vorgehensmodell, das eine Lösung für die wesentlichen Mängel anbietet, die der Entwicklung gebrauchstauglicher Software entgegenstehen. Zielgruppe: Projektverantwortliche Ziel der Norm ist es, insbesondere denen, die für das Management von Software-Entwicklungsprozessen verantwortlich sind, zu helfen effektiv und rechtzeitig benutzerorientierte Gestaltungsaktivitäten zu planen. Dazu wird ein geeignetes Vorgehensmodell der Software-Entwicklung vorgestellt, das Gebrauchstauglichkeit als zentrales Qualitätskriterium begreift. Die Vorgaben der Norm werden in den folgenden Abschnitten kurz zusammengefasst. Details zu den erforderlichen Projektaktivitäten und zum Projektmanagement fehlen in der Norm weitgehend. Sie werden im Rahmen dieses Leitfadens unter Projektaktivitäten weiter ausgearbeitet. Was heißt Benutzerorientierung? Prozessmodell benutzerorientierter Gestaltung Prototyping als Voraussetzung für benutzerorientierte Gestaltung
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